Sommerseminar 2017

Einladung zum Sommerseminar 2017

zum Zwei-Tage-Seminar Praktische Erziehung:

der Weg von einer pädagogischen Haltung zum konkreten Gespräch mit dem Gegenüber

Die existentielle Pädagogik geht davon aus, dass jeder Mensch nur sich selbst verändern kann. Das
widerspricht klassischen Erziehungsvorstellungen, bei denen man davon ausgeht, dass man mittels
Erziehung das Gegenüber positiv „lenken“ könne.

Wir glauben, dass das maximal mittelbar geschieht. Aber wie geschieht dann Erziehung, so fragen wir
uns,

  • – wenn wir Lob aussprechen oder belohnen?
    – Wenn wir miteinander kommunizieren, mit und ohne Worte?
    – Wenn man von uns bestimmte Ergebnisse erwartet und wir gleichzeitig partizipatorisch (mitbestimmen und mitreden) arbeiten wollen?
    – Wenn unsere Werte auf die (noch immer klaren) Werte der Jugendlichen prallen?

Immer dann, wenn uns die Jugendlichen wertvoll sind, lassen wir sie nicht einfach „laufen“, wir wollen
sie durch die Beziehung zu einem sinnerfüllten Leben motivieren.
Manchmal kommt es auf diesem Weg zu Konflikten. Deshalb wollen wir Deeskalationsmöglichkeiten
und Aushandlungsprozesse einüben.
Das gelingt, wenn wir selbst möglichst keine Fehlziele verfolgen. Fehlziele in der existentiellen
Pädagogik z.B. sind:

  • – Entschuldigung für eigene Mängel
    – erhöhte Aufmerksamkeit
    – Macht
    – Rache

Referent:

Helmut Wegner: Theologe, Sozialpädagoge, Familientherapeut, Supervisor,
Leiter des Elisabethstifts Berlin

Ort und Zeit :

Haus St. Georg in Sarns
Montag, 21. August 2017: von 9.00 Uhr – 21.00 Uhr (Abendeinheit)
Dienstag, 22. August 2017: von 9.00 Uhr – 15.30 Uhr
TeilnehmerInnenzahl: max. 20 Personen

 

Anmeldekarte Wegner

Ausschreibung Wegner